Publiziert von

Vollmert

Kommentare (4)

  1. Gramm says:

    Hallo,
    es ist mir absolut Unverständlich wie man in der heutigen Zeit gegen Windkraft sein kann. JEDER der Abends zu Hause sein Licht anschaltet und blöde vor dem TV sitzt kann nur FÜR Windkraft sein.
    FAKT ist, es ist aktuell mit die sauberste Lösung die wir neben der Photovoltaik haben. Das hier natürlich zu einem gewissen Masse auch auf die Umwelt geachtet werden muss ist klar, dennoch sollte gerade aufgrund der aktuellen Lagen die Erbauung im Vordergrund stehen. Das Ziel muss sein die Kohlekraftwerke zu schließen und da geht nun mal kein Weg an der Windkraft vorbei.
    Es ist beschämend wie man aktiv dagegen arbeitet daher sollte jeder der aktiv dagegen ist komplett auf Strom verzichten. Aber solange die Kohle noch arbeitet wird es wohl keiner tun.

    1. Baumhoff says:

      Guten Tag!
      Wie so häufig bei den Diskussionen belegt die Windkraft nicht nur ein Thema, sondern wirkt sich mittelbar und unmittelbar auf viele andere Sachverhalte aus, die zu unterscheiden sind.
      Ich selbst freue mich tatsächlich über jedes Windrad, das die für uns so wichtige Energie bereitstellt. Eine Unterstützung von regenerativen Energien ist für uns sehr wichtig.
      Zu Überlegen ist aber, wobei wir dann beim Thema sind, welche Vorteile die Gemeinde Finnentrop mit der Errichtung von Windkraft erhält.
      Aktuell überwiegen leider die Nachteile, weshalb wir den Bau von Windrädern in waldreichen Gebieten, wie hier in Finnentrop, kritisch gegenüberstehen. Und damit sind wir dann an der Stelle, die für uns ein zu großer Einschnitt in die Natur ist – mit all seinen Schädigungen für den Waldbestand. Denn genau davon sprechen wir aktuell: nicht ein freies Feld, Wiese oder Acker sollen mit Windkraftanlagen bestückt werden, sondern der Wald muss dafür herhalten.
      Aber dazwischen eine ganz andere Frage die sich mir stellt: welches langfristige Ziel hat sich die Gemeindeverwaltung von Finnentrop gesteckt, um eben diesen Ort attraktiv und lebenswert zu halten?
      Gegenüber den Nachbarorten bieten wir deutlich günstigeren Wohnraum für das selbst erstellte Eigenheim oder für Mieter.
      Finnentrop ist somit ein Ort zum Wohnen. Großindustrie, Einzelhandel mit Fachmärkten sind nur noch in den Nachbarkommunen zu finden.
      Wir haben Naherholungsziele, die im Gegensatz zu den Nachbarkommunen, eine besondere Abgeschiedenheit bieten. Die großen waldreichen Flächen laden zum Erholen, Wandern und Naturgenießen ein. Die Bewohner der naheliegenden Orte und Siedlungen schätzen diese Ruhe und es ersetzt den Aufwand für längere Wege für den Einkauf, die Arbeitsstelle und anderen Freizeitangeboten.
      Dieses Wohlfühlangebot und die Attraktivität der Gemeinde wird durch die erforderlichen Einschnitte in die Natur durch den Bau, Nutzung und Betrieb von Windkraftanlagen deutlich gemindert.

  2. Siwan Albert says:

    Na ja für eine Partei die eigentlich zur Windkraft steht (siehe Bayern) bin ich schon etwas enttäuscht, dass die freien Wähler gegen dieses Windkraft Projekt sind. Es kann ja sein, dass diese Anlagen für viele nicht ästhetisch aussehen, jedoch ist es kein Eingriff in das private Leben. Auch wenn das Windprojekt etwas unglücklich angegangen wurde, sollte daran gedacht werden, wie wichtig diese Anlagen für die nötige Energiewende sind. Ich hoffe die freien Wähler besinnen sich wieder auf ihren Kern und fangen an im Dialog mit den Bürgern dieses Projekt zu unterstützen.

    1. Christian Vollmert says:

      Hallo Herr Siwan, wir bedauern Ihre Enttäuschung über unsere Haltung zum geplanten Windkraftausbau in der Gemeinde Finnentrop. Sie werden jedoch sicherlich Verständnis dafür aufbringen, dass wir nicht gewillt sind, für die nach unserer Auffassung vornehmlich profitgesteuerten Vorhaben eine massive Zerstörung der Landschaft in Kauf zu nehmen. Wenn eine Energiewende ohne Rücksicht auf Mensch und Natur, ohne Berücksichtigung ökologischer Gutachten und gegen den Willen der Bevölkerung durchgedrückt wird, wird sie leider keine Akzeptanz erwarten können.

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